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Jutta Limbach gestorben

Jutta Limbach gestorben

 

Am 10. September 2016 ist die frühere Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Jutta Limbach im Alter von 82 Jahren gestorben. Heribert Prantl würdigt sie in seinem Nachruf in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 13. 9. 2016 mit den Worten: »Andere fordern fortwährend innere Sicherheit. Diese Frau hatte sie. Sie hatte ein gelassenes Selbstbewußtsein und ein unerschütterliches Vertrauen in die Grundrechte unserer Verfassung. Sie war Jutta Courage. Eine zerbrechlich wirkende, aber starke Vertreterin des starken Staates - freilich in ganz anderer Weise als die vielen Innenminister, die mit immer neuen Rechtsverschärfungen die innere Sicherheit verbessern wollen.«

Zuletzt leitete sie, mit beharrlicher Energie, die Kommission der Bundesregierung zur Rückgabe der von den Nazis als "entartet" verfemten Kunst: "Ein Bild lässt sich abhängen, Schuld nicht" sagte sie.

Im Offizin-Verlag veröffentlichte sie einen angesichts der Erfolge der rechtsradikalen AfD sehr aktuellen Aufsatz zur Frage »Kann eine öffentliche Verarbeitung der Vergangenheit zur Stabilität der Demokratie beitragen?«.

Aus Anlass des Todes von Jutta Limbach bietet der Verlag die Publikation »Wahrheitspolitik in Deutschland und Südafrika“ (2001) zum Sonderpreis von 5€ an. Bestellung nur direkt über den Verlag.

http://www.offizin-verlag.de/Neville-AlexanderJutta-LimbachJoachim-Gauck-Wahrheitspolitik-in-Deutschland-und-Suedafrika---Drei?source=2&refertype=1&referid=28

 

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