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Autoren Q-U / S / Samuel Salzborn

Perels, Joachim (Hrsg.): Der Rechtsradikalismus - ein Randphänomen? Kritische Analysen

  • Ursprünge, Erscheinungsformen und Potentiale des Rechtsradikalismus in Deutschland lassen sich kaum auf bündige Formeln bringen. Zwar ist die Kontinuität der NS-Eliten und die Verankerung faschistischer Ideologie in der deutschen Nachkriegsgesellschaft bis weit in die 70er Jahre in der Forschung heute unbestritten. Der Schoß war lange noch sehr fruchtbar. Aber die globalen Veränderungen, insbesondere nach dem Zusammenbruch der Ostblockstaaten, ließen neuartige gewaltbereite rechtsradikale und rechts-populistische Bewegungen aufkeimen, die aus dem Stand beachtliche Wahlerfolge erzielten. Droht der Demokratie daraus eine neue Gefahr? Verschiebt sich auf veränderter Ebene die öffentliche Meinung zu den NS-Verbrechen? Verlagert sich der „rechte Rand" in bürgerlicher Kostümierung immer mehr in die Mitte? Gibt es Vergleiche zu ähnlichen Phänomenen in anderen Ländern, z.B. in den USA?

    In kritischen Analysen behandeln die Beiträge diese und weitere Fragenkomplexe. Exemplarisch wird der Aufstieg der sog. „Schill-Partei" anhand einer empirischen Studie ausführlich beleuchtet.

    Inhalt

    Vorwort

    Gert Schäfer: Das Verbot der »Sozialistischen Reichspartei« (SRP) und die Verankerung ihrer Ideologie in der Gesellschaft Michael Buckmiller: Ernst Noltes »kausaler Nexus« als Zauberformel zur Entsorgung der Schuldfrage Samuel Salzborn: Völkische Schuldumkehr. Die Entsorgung der Schuldfrage am Beispiel der Vertriebenenverbände Klaus Christoph: Bedingungen für den Rechtsradikalismus in Ostdeutschland nach 1989 Wolfgang Kreutzberger: Schill in Niedersachsen. Charakter und Chancen einer städtischen Protestpartei von rechts im Flächenstaat. Christiane Lemke: Rechtsradikalismus in den USA – ein Vergleich

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