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Loccumer Initiative

(Kritische Interventionen 12) Mit der Krise leben? Europäische Konflikte, innergesellschaftliche Verwerfungen, Perspektiven

  • Im Sommer 2010 euphorisierten Schlagzeilen und amtliche Bekundungen die bundesdeutsche Gesellschaft. Anlass waren steigende Umsätze und Profite etlicher Unternehmen. Das Ärgste der Krise der Jahre 2008/2009 sei überwunden. Dass die weltweite Krise soziale Verwerfungen dynamisiert, gesellschaftliche Spaltungen forciert und politisches Handeln weiter in Bahnen betriebswirtschaftlichen Profitwesens gelenkt hat, wird tunlichst unterschlagen. Die Dimensionen des »Endes des Kapitalismus, wie wir ihn kennen« (E. Altvater) bleiben in der begrifflichen Analyse des gegenwärtigen Geschehens noch weitgehend diffus. Hinter gestylten Wirtschaftsdaten und vollmundigem Wachstumsoptimismus verbirgt sich häufig nur die Ratlosigkeit der politischen und ökonomischen Eliten. Statt eines »weiter so« wollen die hier vorgelegten kritischen Analyse alternative Perspektiven entwickeln. Sie schließen inhaltlich an den Band »Krise ohne Ende?« von 2009 an.

    INHALT:

    Sebastian Wertmüller
    Nachdenken und Fragen stellen! S. 7

    Helga Schwitzer
    Zum Handeln gewerkschaftlicher Akteure in der Krise S. 11

    Eva Groß/Daniela Krause
    Krisenwahrnehmungen und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit S. 25

    Maik Heinemann
    Anmerkungen zur Krise und zur Krisenbewaltigung durch die Wirtschaftspolitik S. 45

    Tomasz Konicz
    Die inneren Widerspruche der EU in Zeiten der Krise – das Kapital, politische Regierungsakteure, europaische Institutionen S. 63

    Ben Diettrich
    Gewerkschaftspolitik und Klassenfragmentierung S. 87

    Peter Schyga
    Arbeit und Natur: Gedanken zu einer Kritik der politischen Okonomie in der Gegenwart S. 101

    AutorInnen S. 122

    REZENSIONEN:

    PW-Portal am: 29.11.2012
     

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